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CYNETART und Virtualität

CYNETART

Podcast und Virtualität

PODCAST

Virtuelle Zersetzung

Bei der Cynetart ging Netzkino zur urspünglichen Form des Podcasts zurück: Ein normaler Mensch, ein Zuschauer, ein Mitarbeiter, berichtet per Video von seinen Erlebnissen. Natürlich wählten wir dafür Personen aus, die gut sprechen. Das wichtigste

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Kritierium war für uns aber Authentizität. Netzkino schrieb den Dreh-Plan, sorgte für gute Kamera-Einstellungen und organisierte die Interview-Partner. Aber wir legten den Moderatoren keine Sätze in den Mund, sondern ließen sie ihre eigenen Eindrücke schildern. Marlon Barrios Solano aus New York zum Beispiel, früher Tänzer, jetzt Betreiber der Tanz-Plattform dance-tech.net, ließ sich für unseren Podcast von Tag 3 über die Cynetart treiben. Er probierte ein interaktives DJ-Tool aus, ließ seinen Arm bei Post Mortem virtuell von Fliegen zerfressen und sprach mit Machern und Künstlern.

PODCAST

Im vernetzten Raum

Julia Rülicke tanzte an Tag 4 in der Installation “Mirror” virtuell einem Gegenüber und spann bei einem Workshop Utopien aus. Und zeigte, dass Eigenwerbung charmant sein kann. Denn Julia war die PR-Frau der Cynetart und wirkte trotzdem absolut authentisch.

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PODCAST

Der schwarze Würfel

Der Student Malte berichtete für den Podcast von Tag 2 vor allem von DJs und Beats. Nebenbei wagte er sich in einen schwarzen Würfel mit einer nackten Frau und unterhielt sich mit einer Künstlerin, die den genetischen Code von Haaren zum Singen bringt.

HINTERGRUND

Cynetart Dresden

Die Cynetart ist ein Festival für computergestützte Kunst. Seit 1997 erforscht sie mit Installationen und Performances das Spiel von Virtualität und körperlicher Wahrnehmung.

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Hier werden virtuelle Räume gezeigt, wo eine Bewegung einen Paukenschlag auslöst. Performances, bei denen das Publikum die Tänzer per Knopfdruck steuert. Und Computerspiele, bei denen man per Pulsfrequenz siegt.

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HINTER DEN KULISSEN

Stroboskop und Finsternis

Eine Herausforderung bei der Cynetart sind jedesmal Licht und Ton. Während man bei einigen Werken nur flüstern darf, ist es bei vielen Performances extrem laut. Da wir mit Bühnen- Mikrofonen arbeiten,

die dank Supernieren-Charakteristik die Stimme ohne Feedback isolieren, konnten wir trotzdem im dichtesten Krach drehen. Viele Installationen der Cynetart reagieren außerdem auf Licht. Heißt für uns: Das Kameralicht darf nicht benutzt werden.

Manchmal konnten wir die Interview-Partner mit kleinen LED-Taschenlampen anleuchten. Manchmal ging auch das nicht. Dann mussten wir solange warten, bis ein Stroboskop-Blitz die Umgebung und hoffentlich auch unseren Interview-Partner aufhellte.

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Die Cynetart erforscht die Möglichkeiten der Zukunft und operiert mit Idealismus. Netzkino sah sich dafür sogar mit dem harten Boden der Künstlergarderobe konfrontiert. Hier lesen Sie mehr dazu.

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